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Wir sind dann mal weg
Die Menschen hinter XEMPUS erleben remote working

29. March 2021 Free

Autor: Stefan Matern

Seit über einem Jahr arbeiten alle bei XEMPUS von zuhause aus. Remote, wie es neudeutsch heißt. In den Büros in München, Berlin und Saarbrücken trifft man nur vereinzelt auf Mitglieder der Belegschaft – nach strikten Regeln. In genau dieser Phase habe ich bei XEMPUS angefangen. Und lerne die Kolleginnen und Kollegen via Bildschirm aus dem Homeoffice kennen.

 

Wie geht das Unternehmen heute mit der Situation um? Wie erleben die Menschen hinter XEMPUS diesen Wandel?

Schwimmen?

Wer mit Stef Dadson einen Termin hat, kann sich auf etwas gefasst machen. So viel vorweg. Eine Mischung aus Charme, klugem Witz, Energie und guter Laune. Die Mischung ist ihr Markenzeichen. Wie geht es ihr?

 

„Besser“ sagt sie nach einer Weile. „Das war ein Weg. Der war mit dem Start ins Homeschooling mehr als holprig. Mit zwei Kindern daheim wird aus einem Tag schon mal ein unübersichtlicher Kinder-Schule-Haushaltsbrei.“ In XEMPUS sieht sie eine große Stütze: „Fürsorge haben wir glaube ich alle gespürt. Eben weil wir immer wieder gefragt werden, was können wir tun, was würde euch helfen. Auch wenn ich nicht alle Angebote nutze, weiß ich, ich könnte. Das schafft innerliche Sicherheit, die gut tut.“

 

Für das Ende der Pandemie hat sie einen Plan: „Schwimmen mit den Kindern. Und wo-auch-immer Menschen treffen.“

London calling

Ulrike aus dem Performance Marketing hat das Ende der Pandemie aus einem anderen Grund im Blick. Sie wird dann nach Deutschland umziehen. Aktuell wohnt sie mit Partner, zwei kleinen Kindern und dem Familienhund in London. „Ich bin mitten in der Pandemie zu XEMPUS gekommen, aber das war gar kein Problem“, schmunzelt sie. „Obwohl alle Gespräche über Videokonferenz stattgefunden haben, konnte ich mir ein sehr gutes Bild von meiner neuen Rolle, der Unternehmenskultur und meinem künftigen Arbeitgeber machen.“

 

Bereits für ihren letzten Arbeitgeber hat Ulrike in der Hauptsache remote gearbeitet und war zweimal wöchentlich im Büro. „Auch mein Partner arbeitet schon seit langer Zeit von Zuhause aus. Weil er für ein US-Unternehmen tätig ist und sein Arbeitstag erst spät beginnt, können wir uns das Home-Office momentan optimal teilen.“

 

Für die Zukunft wünscht sich Ulrike auch weiter eine Mischung aus Home-Office und Büro-Präsenz. Flexibilität ist der Schlüsselbegriff: „Ich freue mich riesig darauf, meine Kollegen endlich persönlich kennenzulernen. Ich halte es aber auch für wichtig, dass man die remote Möglichkeit beibehält. Man kann den Tag besser planen und verliert nicht so viel Zeit, etwa durch die Pendelei.“

Belegschaft schützen und befähigen

Dieser Aussage widerspricht COO und CFO Malte Dummel nicht: „Flexibles Arbeiten wird künftig einen viel wichtigeren Teil haben, als es das historisch hatte. Man hat jetzt gesehen, dass es gut funktioniert und die Erwartungen der Menschen gehen auch klar in diese Richtung.“

 

Er erinnert sich noch lebhaft an die schnelle Umstellung im März 2020: „Wir sind als Firma im Verlauf eines Wochenendes ins remote working gewechselt. Zuvor hatten wir genau beobachtet, wie die Fallzahlen hochschnellten. Das haben wir analysiert und sehr schnell Maßnahmen ergriffen. Da gab es auch mal spontane Vorstandssitzungen um 23.00 Uhr.“

 

Primär geht es XEMPUS immer um den Schutz der Mitarbeiter, wie Malte betont. „Für uns ist es zentral, dass es unseren Leuten gut geht. Wir möchten für alle Menschen bei XEMPUS sicherstellen, dass die Balance zwischen persönlichem Umfeld und Arbeit stimmt und dass sie sicher sind.“ Neben virtuellen Kinderbetreuungsprogrammen, Nachhilfe und Sport-Programmen zahlt XEMPUS allen Angestellten aktuell mehr Geld. Damit übernimmt die Firma Extrakosten für das Arbeiten Zuhause.

 

Das größte Anliegen aller ist es aber, dass der besondere Zusammenhalt bei XEMPUS erhalten bleibt. „Das ist ein zentraler Unternehmenswert, der uns sehr wichtig ist“, sagt Malte. „Das ist wie eine Ehe. Die kann man auch nicht einfach hinnehmen, daran muss man arbeiten.“

Mehr Zeit für die Familie

Das betont auch Sven. Der Customer Success Manager sitzt gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern seit einem Jahr im Homeoffice. „Wir organisieren uns so, dass wir abends immer klären, wie der folgende Arbeitstag bei uns beiden aussehen wird. Im Vordergrund stehen die Fragen: Gibt es wichtige Arbeits-Termine? Braucht die Familie Unterstützung?“ Mitunter bedeutet das für beide auch die teilweise Verschiebung der Arbeit in die Abendstunden. „Da sitzen meine Frau und ich an den Laptops mit einem Glas Wein und beantworten Emails“, lacht Sven.

 

Diese Gemeinsamkeit ist etwas, das er in der Pandemie schätzen gelernt hat. „Insgesamt hat man auf einmal mehr Zeit für die Familie, etwa in der Mittagspause oder durch wegfallende Fahrtzeiten. Ich glaube, dass unser Familienleben von der Situation sogar profitiert hat.“ Trotzdem ist ihm die Balance wichtig: „Ich möchte weiter die Vorteile nutzen und mehr Zeit mit meiner Familie genießen. Umgekehrt wird der persönliche Kontakt aber auch wichtiger und bewusster als zuvor werden. Vielleicht verabredet man sich künftig bewusst im Büro. In den vergangenen Jahren war ich zudem sehr viel unterwegs bei Kunden, auf Messen und Kongressen. Es müssen nicht gleich wieder mehr als 70 Übernachtungen im Jahr werden, aber auch hier wäre eine Balance klasse.“

Bis bald

Wann die Pandemie offiziell ein Ende hat, weiß niemand. Wie das Arbeiten der Zukunft aussehen wird, darüber wird eifrig diskutiert. Menschen sind unterschiedlich und ihre Bedürfnisse können sich teils deutlich unterscheiden. Alle bei XEMPUS können sich zumindest sicher sein, dass das Unternehmen um die Unterschiede weiß. Wie Malte Dummel sagt: „Wir wollen die besten Menschen für XEMPUS gewinnen und wir wollen sie dazu befähigen, die beste Arbeit zu leisten, die sie leisten können. Wir schaffen dann den Rahmen dafür.“

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